Kuttersegeln
Hiddensee

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Am 10.06.2017 fand im Rahmen der 68. Stralsunder Segelwoche die Kutterregatta “Rund Hiddensee” statt.
Wir waren mit dem Kutter Wikan mit dabei.
Es ging am Freitag mit Zeltaufbau, Boot kranen und Aufriggen los. Rene und Kerstin waren bereits 14:30 da, im Laufe des Abends trudelten nach und nach noch Manuel, Simon, Maria, Pia, Jan und Tom ein.
Unsere Aufbaumaßnahmen wurden immer wieder durch Sturmböen und Starkregen unterbrochen aber gegen 22:00 Uhr war alles erledigt.
Am Samstag erfolgte das Wecken schon 5:45, gefolgt von Frühstück und 7:00 Steuermannsbesprechung, ablegen 7:45. Der Start war östlich der Nordmole des Stralsunder Hafens für 8:30 angesetzt.
Gesegelt wurde Linkskurs, also vorbei an Heuwiese, Umanz, Vitte das Hiddensee Fahrwasser zwischen Hiddensee und Rügen bis zur Nordspitze “Dornbusch” und die Westküste entlang bis Barhöft, Schwedenrinne und den Strelasund zurück bis Stralsund.
Es lief bei steifen NW 4-5Bft in Böen 6 Bft Anfangs alles Super und wir lagen am Dornbusch auf Platz 6 von 23 Startern und Platz 5 in Reichweite. Leider holten uns dort die Jachten und Kielboote, welche 15 Min. nach uns starteten, ein. Wir wurden von einer 50Ft. Segeljacht mit ihrem Windschatten gedeckt und standen. Ein taktischer Fehler seitens Rene ließ uns aufs offene Meer freisegeln, wo aber der Weg länger und die Wellen hakiger waren. Jacht und Fehler kosteten 2 Plätze.
Auf 8 liegend und noch die Möglichkeit auf Angriff liefen wir auf Barhöft zu. In einer Böe riss dann plötzlich die Spinackerschot und wir waren 20qm unterlegen. Wieder 2 Plätze weg. fieberhaft versuchten wir eine Notlösung zu finden, was auch gelang, und konnten so unseren Platz bis ins Ziel halten. Leider war mit Angriff und besserer Platzierung nichts mehr möglich.
Wir waren uns einig, es war ein tolles Segelevent bei Traumwetter und wir haben unser bestes gegeben und alle Teilnehmer die den 45 sm langen Rundkurs geschafft haben sind eigentlich Sieger.
Einfahrt in den Hafen war 17:30 und nach einer kurzen Erholungspause hieß es Boot abriggen, da noch am selben Abend ausgekrant werden musste.
Das böse Erwachen kam beim Kranen. Irgend ein hirnloser Spaßvogel hatte doch das Beleuchtungskabel vom Trailer durchgeschnitten, es aus dem Rahmen gezogen und samt Stecker geklaut.
Also doch kein Feierabend, Baumarkt, Kabel und Stecker kaufen.
Sonntag früh wurde dank der Hilfe unseres Berliner Freundes Mesut der Kabelsalat zubereitet und der Trailer blinkte und hatte Licht. Dann Zelt und Backskiste verstauen und gegen 11:00 traten wir die Heimreise an.

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